Der Pelletskessel und sein Ascherost

Jeder Pelletskessel hat ihn: einen sogenannten Ascherost. Doch was ist das eigentlich genau und welchen Zweck hat er? Wir haben bei Martin Klinger, langjähriger Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung bei Windhager und Experte für Pelletsheizungen, nachgefragt.

Was ist ein Ascherost und wozu wird er im Pelletskessel benötigt?

Der Ascherost ist ein Teil des Brenners und somit der Bereich im Pelletskessel, wo die Pellets verbrennen. Der Ascherost hat die Aufgabe, die Asche aus der Verbrennungszone zu befördern und den Brennerboden sauber zu halten.

Kann schwankende Pelletsqualität für den Pelletskessel ein Problem sein?

Pellets sind ein natürlicher Brennstoff: Die Pelletsqualität ist zwar genormt, die Zusammensetzung kann aber je nach verwendetem Holz unterschiedlich sein. Das bedeutet beispielsweise, dass einmal mehr oder weniger Asche anfällt, oder der Ascheschmelzpunkt niedriger ist. Mit diesen Gegebenheiten muss ein Ascherost also fertig werden.

Ist ein Ascherost immer gleich konzipiert oder gibt es je nach Pelletskessel-Hersteller Unterschiede?

Bei sämtlichen Pellets-Zentralheizungen findet die Reinigung des Brenners automatisch statt. Es gibt allerdings verschiedene Systeme, zum Beispiel einen Dreh-, Schwenk- oder Schieberost. Der Ascherost wird entweder durch einen Kamm gedreht, automatisch geschwenkt oder geschoben. Durch diese Bewegungen werden die Verbrennungsrückstände entfernt, ohne dabei das Glutbett zu zerstören. Dieses ist ja für die optimale Verbrennung der Pellets essentiell.

Hat der Leistungsbereich des Pelletskessels einen Einfluss darauf, welcher Ascherost eingesetzt wird?

Im kleinen Leistungsbereich hat sich folgende Lösung bewährt: Der Ascherost besteht aus zwei übereinander liegenden Metallscheiben, in beide sind Löcher gestanzt. Durch eine Drehbewegung der oberen Scheibe öffnen und schließen sich die Löcher. Die auf dem Rost liegende Asche wird so richtiggehend „durchgerüttelt“ und entfernt.

Eine Besonderheit für den größeren Leistungsbereich ist ein gegenläufiger Ascheschieberost, der von Windhager patentiert wurde: Der Boden des Brennertopfes wird dabei vollständig geöffnet. Dadurch werden alle, auch größere, Verbrennungsrückstände entsorgt. Der Brennertopf des Pelletskessels hält sich somit selbst sauber und spart Ihnen viel Zeit und Reinigungsaufwand.

39 thoughts on “Der Pelletskessel und sein Ascherost

  1. Ich habe seit Nov. 2010 einen BWE 150. Seit febr.2014 tritt regelmäßig eine Verschlackung der Rostplatte ein, so daß ich alle 2 Monate die Rostplatte reinigen muß.Was bringt Abhilfe? Sonst arbeitet die Anlage tadellos.
    gruß Konrad Schuler

    1. Guten Tag Herr Schuler, nachdem das Problem erst seit einigen Monaten auftritt, kann es durchaus auf die Qualität der Pellets zurückzuführen sein. Wichtig ist, dass Sie für Ihren BioWIN genormte Pellets verwenden.
      Abhilfe könnte auch schaffen, die Entaschungsintervalle zu erhöhen. Das können Sie laut Anleitung, die ich Ihnen gern per E-Mail zusende, entweder selbst einstellen oder sich auch direkt an unseren Kundendienst wenden, der Ihnen dabei behilflich ist. Ich kann Sie aber beruhigen: Solange der Kessel selbst keine Störmeldung anzeigt, ist die Verschlackung in dem relativ großen Zeitraum von zwei Monaten unbedenklich.

  2. Bei den letzten Reinigungen habe ich gesehen, dass bei unserer BioWIN der Kranz der auf der Rüttelscheibe aufliegt halbseitig fast komplett durch Rost aufgefressen wurde. Es in der rechten Hälfte der Rand vielleicht noch 1cm hoch.
    Ist dieser Verschleiß normal? Kann bei Ihnen diese Kranz als Ersatzteil bestellt werden?
    lg, Thomas Kohler

    1. Guten Tag Herr Kohler, wir denken, dass es sich bei dem Teil des Pelletskessels um den Konus handelt. Ist die Beschädigung schon so weit fortgeschritten, dann ist ein Austausch dieses Teils notwendig. Ursachen für diesen starken Verschleiß können unter anderem eine mangelhafte Pelletsqualität oder das einseitige Hineinfallen der Pellets in den Brennertopf sein. Wichtig ist, dass Sie die Wartungen regelmäßig durchführen lassen, bei denen der Techniker auch die Verteilung der Pellets kontrolliert. Um Sie in diesem Fall noch konkreter beraten zu können, wäre es gut, wenn Sie uns mehr über Ihre Anlage mitteilen: Wie alt ist der Kessel bzw. wie lange ist der Konus bereits im Einsatz? Wurden die Wartungen regelmäßig durchgeführt? Verwenden Sie genormte Pellets nach Qualitätssiegel EN Plus? Wenn Sie uns Bilder des beschädigten Konus zusenden können, ist die Beurteilung aus der Ferne auch einfacher. Bitte schicken Sie uns ein Mail an blog@windhager.com mit Ihren Kontaktdaten, dann melden wir uns gern telefonisch bei Ihnen.

  3. Hallo,
    Auch wir haben Probleme mit Schlackebildung. Eine Brennstoffmengenanpassung hat leider nicht den Gewünschten Effekt gebracht. Wir haben einen PMX 150 und Din Plus A1 Pellets. Gibt’s es hier evtl. auch eine Anleitung um die Entschlackungsintervalle zu erhöhen ? Bei dem neuen Bio Win sind die Öffnungen in der Rüttelplatte um einiges größer als beim alten PMX . Gibt es für den PMX schon eine modifizierte Rüttellatte / scheibe / rost ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Altmann

    1. Vielen Dank für Ihre Anfrage, Herr Altmann. Der PMX wurde bis 2005 von uns hergestellt. Leider gibt es für diesen Pelletskessel keine weiterentwickelte Rostplatte, diese war damals der Stand der Technik.
      Um einen störungsfreien Betrieb zu garantieren, empfehlen wir Ihnen folgendes:

      – Achten Sie weiterhin auf die Pelletsqualität, den die spielt eine wesentliche Rolle für den störungsfreien Betrieb Ihrer Heizanlage! Am besten kaufen Sie bei Herstellern, die nach ENplus, DINplus, ÖNORM M7135 oder UZ38 zertifiziert sind. Gewisse Qualitätsschwankungen sind aber normal, da Pellets aus naturbelassenem Holz bestehen. Diese Schwankungen haben Einfluss auf den Verschmutzungsgrad, den Ascheanteil und in weiterer Folge auf die Reinigungsintervalle.

      – Sollten harte und klumpenartige Rückstände auftreten, die sich nicht zerdrücken lassen, so liegt das eindeutig an der Qualität der Pellets. Eventuell tritt auch gleichzeitig eine Störung des Kessels auf.

      – Die Kollegen aus dem Kundendienst in Deutschland stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Sie können telefonisch oder per Mail einen Termin vereinbaren: technikwds@windhager.com oder 08271/8056-0

      Beste Grüße,
      Christina Ortner

  4. Hallo,

    ich habe seit gestern das Problem, dass bei meiner BioWIN Exklusiv 210 BJ. 2011, die Entaschung/Ascherost auf „offen“ stehen bleibt. Es kommt dann nach einiger Zeit Fehler AL171.
    Die Pellets fallen dann durch die Brennerschüssel, unverbrannt in den Aschebehälter. Brennen erst wenn halb verbrannte Pellets drauf fallen.
    Nach manuellem verschließen, per Aktorentest funktioniert es wieder ca. 2 h. Dann tritt irgendwann der Fehler AL128 auf und alles geht von vorne los.

    Beim Aktorentest funktioniert alles ohne Probleme, nur beim automatischen Betrieb, bleibt der Ascherost irgendwann in der falschen Position stehen….

    Können sie mir helfen?

    MFG Dominik Gerlach

    1. Hallo Herr Gerlach,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Es tut uns leid, dass Sie Probleme mit Ihrem Pelletskessel haben.
      Können Sie uns bitte per E-Mail an blog@windhager.com Ihre Telefonnummer zukommen lassen? Sie werden dann von einem Mitarbeiter aus unserem technischen Kompetenzzentrum zurückgerufen.
      Wir hoffen, Ihnen so am besten weiterhelfen zu können!
      Ihr Windhager-Team

  5. ich habe das gleiche problem mit der entaschung sodass die die innenschale immer stecken bleibt und ich alles zerlegen muss. nach dem neuen zusammenbau ist es wieder normal und dan kommt das ganze wieder. was ist hier los?

    1. Guten Tag Herr Kucher, nach Rücksprache mit unserem Kundendienst kann dieses Problem mehrere Ursachen, wie z.B. Einstellungen des Kessels, die Qualität des Brennstoffs oder ein Verzug bestimmter Bauteile, haben. Aus der Ferne ist das allerdings schwer zu beurteilen, was die Ursache der Störung ist. Wir empfehlen Ihnen deshalb, einen Termin mit unserem Kundenservice zu vereinbaren um das Problem vor Ort zu beheben. Sie erreichen den Kundendienst per E-Mail unter kundendienst@at.windhager.com

  6. Hallo
    Frage zum Rüttelrost.
    Wir haben einen Biowin 26 Baujahr 2008.
    Wenn der Rüttelrost sich bewegt und dann wieder ausschaltet, müssen dann die Löcher ganz verschlossen sein….also muss der Rost so stehen bleiben,damit keine falsche Luft durch den Rost an die Pellets beim brennen kommt?
    Habe Probleme mit Verkrustungen im Brenntopf.
    LG Weinzierl

    1. Hallo Michael, danke für deine Anfrage zum Rüttelrost: Die Löcher müssen verschlossen sein, damit Falschluft verhindert wird und auch, dass keine Pellets durchfallen.
      Verkrustungen können unter anderem von Falschluft kommen: Sekundärluftwege im Brennertopf, Kesseltür, Aschebox usw. Es kann aber auch andere Gründe für Verkrustungen geben, z.B. die Qualität der Pellets. Deshalb ist es ratsam, den Brennertopf vor Ort begutachten zu lassen.

  7. Hallo,
    wir haben eine Biowin, welche seit mehreren Tagen nach ca. 3 Stunden die Fehlermeldung AL 128 ausgibt. Der Brennkessel wurde gereinigt und der Rüttelrost von der Kruste befreit. Der Lagerraum ist ziemlich voll gefüllt, daher kann möglicher Pelletsstaub nicht entfernt werden, bzw. sollte dies eig. nicht unbedingt das Problem sein. Nachdem sich die Anlage ausschaltet befindet sich Asche/ Pellets in der Brennkammer und in der Zündquelle (Rost ist) geschlossen. Hoffe es hat jemand Tipps.
    LG Timon

    1. Hallo Timon,

      danke für deine Anfrage. Hast du bereits die Punkte in der Bedienungsanleitung zum Thema Störungsbehebung AL128 kontrolliert und durchgeführt? Hier ein paar Tipps für die Reinigung des BioWIN: Wichtig ist, dass der Brennkammerfühler frei von Staub ist.
      Kontrolliere ebenfalls den gesamten Weg des Abgases auf Verschmutzung (Nachheizflächen, Saugzuggebläse, Abgasrohr). Weiters solltest du sicherstellen, dass der BioWIN genügend Verbrennungsluft hat (wurden z.B. kürzlich Fenster ausgetauscht oder gibt es eine neue Fassade?). Sollten diese Punkte bereits alle kontrolliert und in Ordnung sein, dann sollte sich das ein geschulter Servicetechniker vor Ort anschauen. Vereinbare dazu bitte einen Termin mit unserem Windhager Kundendienst, den Kontakt findest du hier: https://www.windhager.com/at/kundenservice/
      Ich hoffe, die Antwort hat dir weitergeholfen! LG, Christina vom Windhager Team

  8. Hallo,
    bei unserem BioWIN Exklusiv wird die Fehlermeldung AL-171 angezeigt. Den Heizungskessel incl. Brennertopf habe ich gründlich gereinigt. Nach einem Reset kam die Fehlermeldung wieder. Was ist hier defekt? Wenn die Rostrüttlung einsetzt, kommt auch ein Quietschgeräusch. Das Rost war mit einer Art Schlacke behaftet, welche ich entfernt habe.
    Mit freundlichen Grüßen
    H. Stärker

    1. Hallo Herr Stärker, ein leises Quietschen ist bei der Entaschung/Rostrüttelung normal, da hier Metallteile aneinander reiben.

      Die Fehlermeldung AL-171 zeigt an, dass die Zündzeit überschritten wurde. Befinden sich unter dem Brennertopf unverbrannte Pellets? Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass das Zündelement defekt ist.

      Sollte die Fehlermeldung wieder kommen, wenden Sie sich am besten direkt an unseren Werkskundendienst: technik@de.windhager.com

      Mit freundlichen Grüßen,
      Christina Ortner vom Windhager Team

  9. Mein Biowin BW P 210 ist 14 Jahre alt. Etwa seit einem halben Jahr gibt es starke Schlackebildung beim Primärluftdorn auf der Rostplatte. Das geht soweit, daß die Luftlöcher verschlossen werden und die Pellets schlecht verbrennen. Können sie mir bitte die Handynummer des Kundendienstes mitteilen,

    1. Guten Tag Herr Metzler, es tut uns leid, dass Sie Probleme mit Ihrem Pelletskessel haben. Es ist sicher ratsam, dass sich das Problem einer unserer Kundendiensttechniker vor Ort ansieht. Bitte kontaktieren Sie unsere Kundendienst-Einsatzstelle für Vorarlberg unter der Nummer 06212/2341-263. Die Kollegen werden einen Termin mit einem Techniker für Sie organisieren!
      Beste Grüße, Christina vom Windhager Team

    1. Hallo Markus,
      bei der Fehlermeldung „AL 171, Maximale Anheizzeit überschritten“ kannst du einiges selbst versuchen:
      1. Reinige zuerst den Brennertopf, entleere die Aschelade und drücke die Reset-Taste.
      2. Weiters kann es sein, dass durch zu viel Staubanteil der Pellets die Schnecke leergefahren ist. Am besten den Vorratsbehälter komplett entleeren und den Staub entfernen.
      3. Oder ein Fremdteil steckt in der Schnecke fest – dazu ebenfalls vorher den Vorratsbehälter entleeren und das Fremdteil bei Öffnung über Schnecke entfernen.
      4. Falls nach der Reinigung die Fehlermeldung immer noch auftritt, kann es sein, dass die Zündung defekt ist. Dann kontaktiere bitte den Windhager Kundendienst. Die Kontakte findest du unter folgendem Link: https://www.windhager.com/at/kundenservice/

      Liebe Grüße,
      Christina vom Windhager Team

  10. Bei meinem BIO Win ist der Konus mittlerweile verschliessen und muss daher ausgetauscht werden (hat sich bei der Reinigung / Kehrung herausgestellt).

    Ich habe in Foren gelesen dass es mittlerweile dieses Ersatzeil in einer besseren & haltbaren Variante gibt (Legierung?).

    Wo kann ich dieses bitte beziehen? (Teilenummer 006708 1.4855)

    1. Hallo Gerald,

      vielen Dank für deine Anfrage zum Ersatzteil für unseren Pelletskessel BioWIN. Der Konus mit der Artikelnummer 006708 (bessere Legierung) ist über den Windhager Ersatzteilversand erhältlich und wird dir – bei Bestellung bis 14 Uhr – bereits am nächsten Werktag zugestellt.

      Du kannst das Ersatzteil telefonisch oder per E-Mail bestellen:
      Tel.: +436212 2341 268
      Mail: ersatzteil@at.windhager.com

      Wir hoffen, dir damit weitergeholfen zu haben!

      Schöne Grüße, Christina vom Windhager Team

  11. Wir haben seit 4 Jahren einen BioWIN 152 im Einsatz.
    Seit ca. 1,5 Wochen entstehen beim Ausbrand merkwürdige Quietschgeräusche. Ich spreche hier nicht von der Heizflächenreinigung. Ich habe die Ascheförderschnecken in Verdacht gehabt, aber die fördern die Asche ja nicht nach jedem Ausbrand in den Behälter, oder? Ich habe wie jedes Jahr im Sommer die Hauptreinigung durchgeführt und auch jetzt noch einmal alles inkl. Brennertopf gereinigt. Kann das Quietschen vom Öffnen und Schließen der der Brennerroste stammen? Wie kann ich hier Abhilfe schaffen? Eine Fehlermeldung wird (noch) nicht angezeigt.

    1. Hallo Basti,
      wenn du die Heizflächenreinigung und Ascheförderschnecken als Ursache des Quietschen ausschließt, könnte das Geräusch von den Ascherostplatten kommen. Diese bewegen sich im Ausbrand.
      Versuche es noch einmal mit einer Reinigung und kontrolliere, ob eventuell Bauteile verzogen bzw. verbogen sind.
      Außerdem empfehlen wir dir, dass du den Kessel regelmäßig warten lässt!
      Wir hoffen, dir damit weitergeholfen zu haben!
      Liebe Grüße, Christina vom Windhager Team

  12. Hallo,
    ich habe seit 2010 einen BIOWIN 150- funktioniert bestens !
    Beim Abschalten gibt es des Öfteren nicht nur Quitschgeräusche, welche im ganzen Haus hörbar sind, sondern immer wieder ein Krachen, als ob irgendwo ein Metallteil eingequetscht werden würde und es klappert sehr stark. Aus meiner Sicht kommt es vom Bereich der automatischen Wärmetauscherreinigung.
    Kann mir da jemand helfen ?

    1. Hallo Manfred, es freut uns, dass dein Pelletskessel bereits seit fast einem Jahrzehnt so gut funktioniert! Ein leichtes Quietschen bei der Reinigung ist normal, weil hier Metallteile aneinander reiben. Ein lautes Krachen ist allerdings nicht üblich. Am besten leuchtest du mit Hilfe einer Taschenlampe den Innenraum aus und kontrollierst, ob Fremdkörper oder auch Schleifspuren zu sehen sind. Trotzdem empfehlen wir dir, dass sich ein Techniker vor Ort deinen Heizkessel ansieht! Am besten kontaktierst du den Kundendienst unter der Telefonnummer 06212/2341-269 oder per E-Mail kundendienst@at.windhager.com und vereinbarst einen Termin! Ich hoffe, dass dir das weiterhilft! LG, Christina vom Windhager Team

  13. Hallo, ich habe einen BIO WIN 150 seit 2012. Habe immer mal wieder Probleme mit Schlackebildung im Brennertopf. Habe dann immer über den Aktorentest die Entaschung angesteuert um die Schlacke aus dem Topf zu kriegen. Jetzt öffnet der Rost nicht mehr wenn ich ihn über den Aktorentest mit der Funktion „AUF“ anststeure. An was liegt das? Ging sonst immer wunderbar. Bitte um Hilfe. DANKE

    1. Hallo Mario, nach Rücksprache mit unseren Technikern wäre es in diesem Fall sinnvoll, wenn du einen Termin mit dem Kundendienst vereinbarst. Eine Ferndiagnose ist leider nur schwer möglich. Du kannst dich dafür telefonisch unter 0821 21860 0 an die Kollegen wenden oder auch ein E-Mail an technik@de.windhager.com schicken. LG, Christina vom Windhager Team

  14. Seit November 2018 betreiben wir eine BIO WIN. Am 22.12. 2019 wurde die Fehlermeldung N 521 angezeigt und die Reinigung wurde durchgeführt. Bereits am 23.12. wurde die Fehlermeldung wieder angezeigt.
    Wie soll man das jetzt deuten ? Irgendetwas falsch gemacht ? Wir reagieren noch ziemlich empfindlich und ernsthaft auf Fehlermeldungen, da der Umgang mit der Anlage für uns noch relativ neu ist. Eine befriedigende Auskunft von unserer einbauenden Firma konnten wir nicht erhalten. (Urlaub) Wir hoffen nun auf eine Auskunft von ihnen. Danke

    1. Hallo Brigitte, danke für deine Nachricht! Jede Reinigung, egal ob Hauptreinigung oder „normale“ Reinigung, muss anschließend über das Display mit dem Häkchen bestätigt werden. In der Bedienungsanleitung unter Punkt 12.1. findest du die genaue Vorgehensweise mit Abbildungen. Ich hoffe, das hilft dir weiter! Liebe Grüße, Christina vom Windhager Team

  15. Hallo,
    wir haben seit ca. 5 Jahren einen Firewin in Betrieb.
    Im Brennerbetrieb haben sich in den letzten 2 Jahren extreme Quietschgeräusche in einer hohen, unangenehmen Frequenz entwickelt. Die Geräusche entstehen nicht beim Ausbrand sondern durchgängig während des Betriebs, immer mit Unterbrechungen von wenigen Sekunden. Je länger der Firewin läuft, um so lauter/unangenehmer werden die Quietschgeräusche. Ich vermute einen Zusammenhang zur Pelletförderschnecke, komme aber mit dem Problem nicht weiter.Da der Firewin im Wohnraum steht ist die Geräuschentwicklung echt störend. Hat jemand ähnliche Probleme oder kann jemand mit einer Lösung helfen?
    Danke im Voraus

    1. Hallo Stephan, deiner Beschreibung nach liegen das Quietschen und die kurzen Unterbrechungen möglicherweise bei der Zellradschleuse oder der Schnecke bzw. dem Motor. Es könnte zum Beispiel ein Fremdkörper in der Schnecke oder Zellradschleuse sein oder auch ein Lagerschaden am Motor. Allerdings ist es schwierig, eine Ferndiagnose zu stellen. Deshalb sollte sich den Kessel entweder der Windhager Werkskundendienst bzw. das betreuende Fachunternehmen anschauen. Unseren Werkskundendienst erreichst du entweder per E-Mail unter technik@de.windhager.com oder telefonisch unter 0821 21860 0. Schöne Grüße, Christina vom Windhager Team

  16. Hallo, Ich habe einen Bio Win 210. Dieser fällt alle 2-3 Tage aus. Nach Reinigung des Brennertopf läuft er wieder.
    Meistens zeigt er dabei keine Störung an, sondern modulationsbetrieb.
    Einmal trat dabei die Störung AL 128 auf

    1. Hallo Siegfried, danke für deinen Kommentar! Hast du bereits die Luftzufuhr und die Abgaswege deines BioWIN geprüft und gereinigt? Wir empfehlen dir, auch das Abgasrohr, die Umlenkplatte usw. laut Bedienungsanleitung zu reinigen. Sollte das Problem danach noch immer auftreten, kannst du dich gern an unseren Kundendienst wenden. Diesen erreichst du entweder telefonisch unter 06212/2341-269 oder per E-Mail kundendienst@at.windhager.com
      Schöne Grüße, Christina vom Windhager Team

  17. Was für ein hilfreicher Artikel zum Thema Pelletkessel! Das ist alles echt gut zu wissen. Die Informationen werde ich mir zu Herzen nehmen für die Zukunft.

  18. Hier werden ja unterschiedliche Quietschgeräusche besprochen. Ich hatte sehr lange Quietschen beim Ausbrand bis hin zum Fehler, dass die Entaschung defekt sei.
    Bei mir bestand der Fehler darin, dass sich trotz regelmäßiger Reinigung der Rostplatte im Laufe der Jahre eine harte dünne SchlackesSchicht aufgebaut hat. Dadurch ist die Rostplatte unter dem Führungsbolzen auf der Rückseite des Brennertopfs verklemmt.
    Die Reinigung der Rostplatte mit sehr feinem Schleifpapier hat die Schlackereste komplett entfernt. Jetzt läuft die Heizung komplett ohne hörbare Quietschgeräusche bei der Bewegung der Rostplatte.
    Vielleicht hilft dieser Hinweis ja dem einen oder anderen Leser.

    1. Hallo Jürgen,

      das hast du ja super gelöst. Vielen Dank für deine wertvollen Tipps, die wir hiermit gerne weiter empfehlen.

      Herzliche Grüße
      Gabriele vom Windhager-Team

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Gabriele Engels ist bereits seit 2001 Teil der Windhager Mannschaft. In dieser Zeit war sie durchgehend im Marketing beschäftigt und für die gesamte Unternehmenskommunikation verantwortlich. Seit 2012 liegt der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.