Förderungen für Pelletskessel so hoch wie nie

Heizen mit Pellets ist nicht nur sehr preiswert und komfortabel, es trägt auch wesentlich zur Erreichung der Klimaziele und zur Energie-Unabhängigkeit bei. Der Gesetzgeber ist daher in diesem Jahr ganz besonders darum bemüht, den Kauf von Pelletsheizungen zu unterstützen.  Sowohl vom Bund als auch von Ländern, Gemeinden und Städten kann man sich teils beträchtliche Zuschüsse holen. Die Investition in eine neue Pelletsheizung macht sich dadurch besonders rasch bezahlt. Hier geben wir nun einen kurzen Überblick über die aktuelle Fördersituation in Österreich und Deutschland.

Österreich

Die neue Bundesförderung

Den höchsten nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro kann man sich holen, wenn die alte Öl- oder Gasheizung durch einen Pelletskessel ersetzt wird. Damit hat der Bund die Förderung aus dem Jahr 2014 in der Höhe von 1.400 Euro um 600 Euro erhöht.

Auch der Tausch der alten Holzheizung (mindestens 15 Jahre alt) gegen einen modernen Pelletskessel wird vom Klima- und Energiefonds mit 800 Euro gefördert.

BioWIN2_Pelletskessel

Pelletskessel BioWIN2

Die Bundesförderung wird aus den Mitteln des Klima- und Energiefonds finanziert. Sie gilt nur für Privathaushalte und muss bis spätestens 15. November 2015 beantragt werden. Die neue Pelletsheizung muss dann bis spätestens 12 Wochen nach der Antragstellung eingebaut sein.

 

Noch höhere Landes-Förderungen

Der Umstieg von fossilen Energieträgern auf Pellets wird auch von den Ländern großzügig gefördert. Die Bundesländer Salzburg und Oberösterreich haben Ihre Förderungen gegenüber 2014 sogar noch erhöht.

Spitzenreiter ist das Bundesland Salzburg: Hier kann man sich für den Umstieg auf Pellets einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro holen.

Auch in Oberösterreich wurde die Förderung für den Tausch der alten Öl- oder Gasheizung gegen eine Pelletsanlage auf 2.800 Euro erhöht. Ist die Pelletsheizung für einen Neubau bestimmt, beträgt die Förderung 2.300 Euro. Einen zusätzlichen Förderungsbonus gibt es für den Einbau einer Solaranlage (500 Euro) oder in Form eines Energiearmutszuschusses für sozial schwache Haushalte (550 Euro).

Die Landesförderungen sind in Österreich ganz unterschiedlich geregelt und unterscheiden sich nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Abwicklung. Mehr Infos dazu finden Sie im Internet auf den Seiten der jeweiligen Landesregierung oder auch auf der Windhager Homepage.

 

Förderungen kombinieren

Das Beste kommt wie immer zum Schluss: Denn die Landes- und Bundesförderungen können fast überall kombiniert werden. Je nach Bundesland kommt da schon ein ganz ordentlicher Betrag zusammen.

Förderung für Pelletskessel

Deutschland

Auch in Deutschland sind die Fördertöpfe noch prall gefüllt. Vor allem die Bundesförderung, die über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) abgewickelt wird, ist hier sehr attraktiv. Je nach Größe und Ausführung der neuen Heizanlage kann sich der Kunde bis zu 8.250 Euro Zuschuss für seine neue Pelletsheizung holen. Für eine aus vier Kesseln bestehende Pellets-Kaskadenheizung gibt es sogar bis zu 19.200 Euro.

Hier ein kurzer Überblick:

BioWIN2 2,3 – 25,9 kW:

bis zu 5.250 Euro für die Sanierung
bis zu 3.500 Euro für den Neubau

BioWIN XL, 10 – 60 kW:

bis zu 5.250 Euro für die Sanierung
bis zu 3.500 Euro für den Neubau

VarioWIN, 3,6 – 12 kW:

bis zu 4.500 Euro für die Sanierung
bis zu 3.000 Euro für den Neubau

BioWIN XL 4er-Kaskade, 4 x 18 – 60 kW:

bis zu 19.200 Euro für die Sanierung
bis zu 12.000 Euro für den Neubau

Besonders attraktiv ist die Förderung für unseren Hybridkessel
DuoWIN, 4,3 – 30 kW:

bis zu 8.250 Euro für die Sanierung
bis zu 5.250 Euro für den Neubau

Für die Kombination der neuen Pelletsheizung mit einer Solaranlage aber auch für die Optimierung der Heizanlage durch Einbau eines Pufferspeichers oder eines Pelletslagers gibt es noch zusätzliche „Kohle“ vom Staat. Wer sich dafür interessiert, sollte einen Blick auf unsere Förder-Übersicht „Deutschland“ werfen.

Und damit nicht genug, kann man sich in Deutschland ähnlich wie in Österreich noch zusätzliche Förderungen von den Ländern, Gemeinden, Städten etc. holen.

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Johann Standl ist seit 1996 im Unternehmen und aktuell für das Produktmanagement verantwortlich. Eine seiner Kernaufgaben ist, sich um die Weiterentwicklung der Windhager Pelletsheiz- und Lagerraum-Lösungen zu kümmern.