Heizen mit modernen Biomassekesseln reduziert Feinstaub- und CO2-Emissionen

Feinstaub und CO2 haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Klima – das ist unbestritten. Umso wichtiger ist es, diese schädlichen Emissionen schnell und drastisch zu reduzieren. Moderne Holz-, Pellets- und Hackgutheizungen leisten dazu einen wesentlichen Beitrag, wie eine aktuelle Analyse zeigt.

Holzheizungen eilt der Ruf voraus, Feinstaubschleudern zu sein. Auf alte Geräte, die sogenannten Allesbrenner, trifft das auch oft zu. Alte Kleinfeuerungen verursachen rund 17 Prozent der gesamten Feinstaubemissionen Österreichs. Dank modernen Holz-, Pellets- oder Hackgutheizungen, die derzeit etwa 3,6 % der Feinstaubbelastung ausmachen, werden die Staubemissionen in den nächsten Jahren allerdings weiter stark sinken. Eine Analyse von BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH ergibt, dass sich die Staubemissionen von Kleinfeuerungen bis 2050 um 90 Prozent verringern lassen. Dazu bedarf es deutlich mehr moderner Biomasse-Kesseln. In Kombination mit guter Gebäudedämmung wird so die Effizienz gesteigert und der Energieverbrauch reduziert.

Alte Heizungen austauschen – neue Heizungen richtig bedienen

Am Austausch alter Holzheizungen führt also kein Weg vorbei, wenn Staub und CO2-Emissionen sinken sollen. Denn im Gegensatz zu alten Allesbrennern passen innovative Holz-, Pellets- und Hackgutheizungen ihre Leistung an den tatsächlichen Bedarf an. Sie verbrennen hocheffizient und sehr emissionsarm. Die richtige Handhabung des Heizkessels ist trotz allem essentiell: Das fachgerechte Ein- und Anheizen eines Scheitholzkessels spart über 50 Prozent der Emissionen ein. Auch regelmäßig gereinigte und gewartete Heizanlagen sowie qualitativ hochwertiger Brennstoff beeinflussen den Schadstoffausstoß positiv.

Heizen mit Biomasse: Rest- und Schadholz optimal verwerten

Holz, Pellets und Hackgut sind demnach für eine klimafreundliche Energieversorgung sehr wichtig. Innovative Biomasse-Heizungen reduzieren nämlich nicht nur Feinstaub, sondern sparen gleichzeitig auch COein. Beim Verbrennen von Holz wird bloß die Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Entgegen weit verbreiteter Meinungen wächst der Wald in Österreich sogar – und das obwohl wegen des Klimawandels immer mehr Schadholz anfällt. Genau dieses niederwertige Holz und Abfälle aus der Sägeindustrie werden für das Beheizen von Hackgut- oder Pelletskesseln verwendet. Für österreichische Pellets wird kein Baum gefällt, denn sie werden ausschließlich aus Sägenebenprodukten hergestellt.

Der Austausch alter Heizanlagen ist in vielen Fällen sehr schnell und unkompliziert möglich. Bund, Länder und auch viele Gemeinden unterstützen den Kesseltausch mit hohen Förderungen.

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Johann Standl ist seit 1996 im Unternehmen und aktuell für das Produktmanagement verantwortlich. Eine seiner Kernaufgaben ist, sich um die Weiterentwicklung der Windhager Pelletsheiz- und Lagerraum-Lösungen zu kümmern.