Heizöl raus, Biomasse rein – Umsteigen lohnt sich

Im Gegensatz zu den fossilen Brennstoffen sind die kleinen Holzpresslinge schon seit vielen Jahren sehr günstig. Auch derzeit liegt der Preisvorteil zu Heizöl EL bei fast 50 Prozent. Außerdem sind Pellets ein heimischer Brennstoff, der uns unabhängig von Energieimporten macht. Insgesamt 38 Pelletswerke stellen in Österreich mit einer Gesamtkapazität von 1,5 Millionen Tonnen die regionale Versorgung sicher.

 

Bis zu 90 Prozent weniger Feinstaub durch Kesseltausch

Das Pelletsheizen trägt auch zum Klimaschutz bei. Ein Einfamilienhaus, das zuvor mit Öl geheizt hat, spart im Schnitt 9 Tonnen CO2 ein. Und entgegen vielen Meldungen sind moderne Pelletsheizungen eine Lösung zur Feinstaub-Reduktion. Die meisten am Markt erhältlichen Anlagen entsprechen dem strengen österreichischen Umweltzeichen UZ 37 und arbeiten daher sehr umweltfreundlich. Eine Studie der Johannes Keppler Universität in Linz belegt, dass durch den Tausch auf eine Biomasseheizung 90 Prozent der Feinstaubemissionen eingespart werden können. Denn das Heizen mit Öl und Gas emittiert zwar wenig Feinstaub, gilt jedoch als Hauptverursacher des klimaschädlichen CO2-Gases. Außerdem werden diese Brennstoffe aus meist krisenanfälligen Ländern importiert, während wir Holzbrennstoffe von regionalen Anbietern beziehen können.

 

So bequem wie eine Ölheizung

Pelletsheizungen sind ebenso einfach sowie komfortabel zu bedienen wie ein Ölkessel, verfügen über eine ausgereifte und sehr zuverlässige Heiztechnik und lassen sich problemlos installieren. Der Umstieg von Öl auf Pellets ist in wenigen Tagen erledigt. Ein Öltank kann rasch und einfach in ein Pelletslager umgerüstet werden. Pelletsheizungen stehen somit Ölkesseln in puncto Komfort in nichts nach.

 

Förderungen für erneuerbare Energien sichern

Außerdem wird der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf einen erneuerbaren Energieträger wie Pellets oder Holz vom Gesetzgeber mit hohen Förderungen belohnt. In Salzburg beispielsweise bekommen Sie für den Tausch der alten Öl-, Gas- oder Stromheizung gegen eine moderne Biomasse-Heizanlage bis zu 5.020 Euro. Neben den Zuschüssen, die vom Land und auch von vielen Gemeinden gewährt werden, gibt es in diesem Jahr bis zu 2.000 Euro Bundesförderung zusätzlich.

 

Windhager Online-Förder-Service unterstützt

Verschaffen Sie sich einen kostenlosen Überblick über Ihre individuelle Fördersituation mit dem Online-Förder-Service. Und das nicht nur für Heizungen, sondern auch rund um die Themen Bauen, Modernisieren und erneuerbare Energien. Dieser greift auf eine immer tagesaktuelle Datenbank zu und generiert im Handumdrehen eine Übersicht aller Förder-Programme.

 

Weg von der fossilen Energieversorgung, hin zur Biomasse

Eines steht fest: Wirksamer Klimaschutz kann nur gemeinsam von uns allen erreicht werden. Jeder von uns ist gefordert, gewissenhaft mit unseren Ressourcen umzugehen und nach Möglichkeit die erneuerbaren Energien statt Öl & Co. zu nutzen. Wir alle sind verantwortlich dafür, dass auch unsere Kinder und Kindeskinder in einer lebenswerten Umwelt aufwachsen dürfen.

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Franziska Schober ist seit Mitte 2019 im Windhager Team im Bereich Marketing/Online Kommunikation tätig. Sie ist für den Online-Auftritt zuständig und unterstützt bei der Erstellung von Broschüren und Flyern.