Windhager Mitarbeiter fanden Tischherd aus der Gründerzeit

Beim Ausräumen eines Schuppens entdeckten Windhager Mitarbeiter einen gut erhaltenen Tischherd aus der ersten Windhager Kessel-Serienfertigung Ende der 1920-iger.

Er ist ein wahres Schmuckstück, sieht immer noch blendend aus und ist vor allem noch sehr gut in Schuss: Der alte Windhager Tischherd, den unsere Kollegen vor kurzem beim Entrümpeln eines Industrielagers regelrecht ausgegraben haben. Gut verhüllt und versteckt hinter alten Kesselbauteilen blieb er jahrzehntelang unentdeckt.

Dass dieser Kessel nicht zum alten Eisen gehört, war den Findern gleich bewusst. Rasch wurden alte Bilder und Dokumente  verglichen und siehe da: Auf einem Foto aus dem Jahr 1927, das anlässlich der ersten Windhager Serienfertigung von Herden gemacht wurde, konnte der gefundene Tischherd eindeutig identifiziert werden. Wir haben also ein echtes Original aus den Anfängen von Windhager gefunden – einen wahren historischen Firmenschatz!

Die Freude darüber war natürlich riesengroß. Dementsprechend liebevoll wurde der alte Tischherd dann auch von unseren Kollegen aus der Werkstatt restauriert. Obwohl das gute Stück schon 90 Jahre alt ist, musste nicht viel repariert werden. Das zeigt einmal mehr, dass man bei Windhager schon damals Wert auf Qualitätsarbeit und Langlebigkeit gelegt hat.

Nun glänzt unser alter Tischherd wieder und steht als Blickfang und Nachweis unserer langjährigen Firmentradition in der neuen, deutschen Windhager-Niederlassung in Gersthofen.

Vom Ofenhersteller zum internationalen Heizungskonzern

Mit der ersten Serienproduktion von Tischherden legte Anton Windhager im Jahr 1927 den Grundstein für ein über jahrzehntelanges kontinuierliches Wachstum und den heutigen Erfolg des Unternehmens. Waren es anfänglich noch 11 Lehrbuben und acht Gesellen, die Windhager Kessel fertigten, arbeiten heute mehr als 450 Mitarbeiter im Unternehmen. Mittlerweile produziert Windhager eine breite Palette hochwertiger Biomasse-Heizlösungen für den internationalen Heizungsmarkt.

Tischherde damals und heute

Die guten alten Küchenherde sind übrigens auch heute noch fixer Bestandteil des Windhager Produktsortiments. Sie werden unter dem Namen „VestoWIN“ verkauft und sind ihren Vorfahren immer noch ein wenig ähnlich. Allerdings nur optisch, denn technisch sind die mit Holz befeuerten Etagen-Kessel wesentlich komfortabler und effizienter im Betrieb. Durch die eingebauten Wassertaschen kann man mit dem VestoWIN Küchenherd nicht nur Kochen und den Aufstellraum beheizen, sondern im ganzen Haus für Wärme und Behaglichkeit sorgen. Währenddessen knistert im Ofen das Holzfeuer und aus dem Rohr verbreitet sich der Duft eines köstlichen Bratens im ganzen Haus. Es sind diese Eindrücke und Emotionen, die den guten alten Tischherd zu einem allzeit beliebten Dauerbrenner machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gabriele Engels ist bereits seit mehr als 13 Jahren Teil der Windhager Mannschaft. In dieser Zeit war sie durchgehend im Marketing beschäftigt und für die gesamte Unternehmenskommunikation verantwortlich. Seit 2012 liegt der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.