Die Wahrheit über Scheitholz, Pellets & Co

Obwohl sich das Heizen mit Holzbrennstoffen wie beispielsweise Pellets als eine nachhaltige und günstige Art der Wärmeversorgung etabliert hat, wird diese Heizart in diversen Medien immer wieder in ein schlechtes Licht gerückt. Erst vor wenigen Tagen erschien ein Artikel in einer großen österreichischen Tageszeitung, der Holz und Co regelrecht verteufelte. Holzheizungen würden gesundheitsschädliche Emissionen verursachen, hieß es darin unter anderem. Zudem würden die meisten Pellets-Heizungsbetreiber mit Billigpellets aus Osteuropa heizen, für deren Herstellung ganze Urwälder gerodet werden müssten.

Nachhaltig, sauber und sparsam

Diese Aussagen stimmen einfach nicht. Die modernen Holz-, Hackgut- und Pellets-Heizkessel arbeiten so sauber und effizient, dass sie kaum mehr messbare Emissionen verursachen. Und der Großteil der in Österreich verheizten Pellets wird von unseren heimischen Pelletswerken bezogen, die den Brennstoff nach strengen Normen und ausschließlich aus vorhandenen Holzabfällen der Sägeindustrie produzieren. Die meisten öterreichischen Pelletswerke sind zudem nach der strengen ENplus Norm zertifiziert und garantieren damit beste Qualität aus nachhaltiger Produktion. Außerdem haben wir genug Pellets im Land. Mit einer Kapazität von einer Millionen Tonnen Pellets produzieren die heimischen Pelletswerke mehr Brennstoff als in Österreich benötigt wird.

logo_enplus

Auf die Empfehlungen der Hersteller achten

Natürlich gibt es wie immer auch ein paar schwarze Schafe, die ihr Zuhause mit einem veralteten Holzofen wärmen und diesen mit allem möglichen Abfall befeuern. Dass dieser dann zum Himmel stinkt und alles andere als umweltfreundlich funktioniert liegt auf der Hand. Und natürlich gibt es auch Pellets-Heizungsbetreiber, die entgegen aller Hersteller-Empfehlungen minderwertige Holzpellets einkaufen. Damit tun sie aber sowohl sich selbst als auch der Umwelt und wie man sieht der gesamten Biomasse-Heizungsbranche nichts Gutes. Wir von Windhager weisen daher ausdrücklich darauf hin, nur zertifizierte Qualitätspellets und ausgesuchte trockene Holzarten zum Heizen zu verwenden.

Holz, ein nachwachsender und preiswerter Brennstoff

Holz, ein nachhaltiger und preiswerter Brennstoff

Holz ist der Zukunftsbrennstoff

Denn eines steht fest: Holz & Co sind und bleiben ein Brennstoff mit Zukunft. Holz ist sehr preiswert, wächst nach, wird nicht aus krisengeschüttelten Ländern importiert und verbrennt mit den modernen Biomassekesseln sauber und CO2-neutral. Außerdem heizt man mit Holzbrennstoffen wesentlich günstiger als mit den fossilen Energieträgern. Wer sein Eigenheim also sparsam, sauber und nachhaltig wärmen möchte, der trifft mit einer modernen Holz-, Hackgut oder Pelletsheizung die perfekte Wahl.

 

 

2 thoughts on “Die Wahrheit über Scheitholz, Pellets & Co

  1. Ich schau mir den Baum lieber in seiner Blüte an, als ihn im Ofen verglimmen zu sehen.
    Die Vorstellung, dass sämtliche Gebäude auf Schichtholz-Pellets- oder Kaminholz-Heizungen umrüsten…Horrorvorstellung.
    In meiner Nachbarschaft gibt es mindestens 5 davon. In dichter Bebauung diese Heizart ein Unding. Lüften oder Wäsche hängen draussen, nur wenn vorher ein Blick auf Kamine erfolgt ist-auch Kinder bleiben im Haus. Es stinkt nicht nur zum Himmel, sondern bis in Bodennähe…meine Rosen oder Regen duften nicht mehr.
    Ich weiss nicht, wieviele Gebäude es in der BRD gibt-aber sie alle mit Holz heizen? armer Wald!!!
    Für mich ist es eine elitäre Ansicht, Rohstoff Holz so zu favorisieren und viele andere in ihrer Lebensqualität einzuschränken. Und ist es nicht der Baum aus Holz, der CO2 in Sauerstoff verwandelt?….Wer ist hier auf dem Holzweg?
    Bei Öl- und Gasheizungen weiss ich, was rußt….bei Holzheizungen nicht unbedingt.

    1. Liebe Frau Bauer,

      vorerst vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Ihre Bedenken zum Heizen mit Holz mitzuteilen. Ihr Kommentar zeigt deutlich, wie viele Vorurteile gegen das moderne Heizen mit Holz noch immer herrschen – leider oft zu Unrecht. Der Grund dafür ist, dass alte Holzheizungen und Kaminöfen nicht mit modernen Holzenergie-Heizlösungen verglichen werden können.

      Während alte Holzheizungen und Kaminöfen noch jede Menge Ruß und Emissionen in die Luft blasen, funktionieren moderne Holz- Hackgut- und Pelletsheizungen unvergleichbar sauber und umweltfreundlich. Dazu müssen besonders strenge Emissionsvorgaben der Gesetzgeber erfüllt werden. Wir von Windhager haben es sogar geschafft, einen Hackgutvergaser zu entwickeln, dessen Emissionen (Staub, CO) kaum mehr messbar sind. Windhager wurde dafür sogar mit einem Energy Globe ausgezeichnet.

      Auch was den Wald angeht, müssen Sie sich keine Sorgen machen, denn in unseren Regionen ist die nachhaltige Forstwirtschaft gesetzlich verankert. Das heißt, es darf nur so viel Wald abgeholzt werden, wie im Gegenzug auch wieder aufgeforstet wird. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich wird allerdings wesentlich weniger Holz geschlägert als nachwächst, sodass der Waldbestand kontinuierlich zunimmt. Und was das Pelletsheizen angeht, so muss für diesen Brennstoff derzeit kein einziger Baum gefällt werden. Denn Pellets werden aus Holzabfällen der Sägeindustrie und Schadholz hergestellt. In der Nutzung von Holzenergie liegt also noch viel Potential.

      Und das sollte auch genutzt werden. Denn mehr als 80 Prozent der deutschen Haushalte und Betriebe werden derzeit immer noch mit Gas und Öl beheizt. Und das kann und darf auch nicht der Weg zu Energiewende sein. Es geht grundlegend um das Erreichen eines möglichst „gesunden“ Energiemix – und hier gehören moderne Holzheizlösungen in jedem Fall dazu. Von einer alleinigen Nutzung von Holzenergie sind wir sowieso noch meilenweit entfernt.

      Liebe Frau Bauer, wir hoffen, wir konnten Ihnen damit ein paar wichtige Antworten zu Ihren Bedenken liefern. Falls Sie noch Fragen haben, dürfen Sie sich gerne jederzeit an uns wenden. Wir haben hier auch noch ein paar interessante Links, unter denen Sie weiterführende Informationen finden:

      https://www.sdw.de/waldwissen/wald-in-deutschland/holzvorrat/index.html
      https://bfw.ac.at/rz/bfwcms.web?dok=10485
      https://www.propellets.at/feinstaub
      https://blog.windhager.com/der-purowin-siegt-und-siegt-und-siegt/

      Liebe Grüße

      Gabriele vom Windhager Team

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Johann Standl ist seit 1996 im Unternehmen und aktuell für das Produktmanagement verantwortlich. Eine seiner Kernaufgaben ist, sich um die Weiterentwicklung der Windhager Pelletsheiz- und Lagerraum-Lösungen zu kümmern.