„Pellets statt Öl“ wird wieder zum Thema

In den Medien wird derzeit erneut von einem „Aus für Ölheizungen“ berichtet. Vielen, die sich mit dem Thema Heizen beschäftigen, kommt diese Aussage bekannt vor. Erst wenige Jahre ist es her, dass überall vom Versiegen der weltweiten Ölquellen die Rede war und der Ölpreis von einem Rekordhoch zum nächsten kletterte. Der „Peak-Oil“ sei längst überschritten hieß es damals und man müsse schleunigst alternative Energiequellen mobilisieren, bevor der weltweite Öl-Vorrat gänzlich zu Neige geht.

Billiges Öl bremst die Energiewende

Der ständig steigende Ölpreis befeuerte von 2006 bis 2013 den Umstieg auf das wesentlich günstigere und umweltfreundlichere Pelletsheizen. Die kleinen Holzpresslinge waren in diesem Zeitraum fallweise sogar um mehr als die Hälfte günstiger als Heizöl. Doch dieser Trend war leider nur von kurzer Dauer. Denn die gierigen Ölgiganten fanden mit dem Fracking rasch eine alternative Fördermethode, die ihnen erlaubte, neue Förderquellen zu erschließen, um unsere energiehungrige Gesellschaft weiterhin mit billigen, klimaschädlichem Öl zu fluten. Vor allem die Besitzer alter Ölheizungen sahen nun keinen Grund mehr, auf Pellets umzusteigen. Seit 2015 wurden daher wieder mehr Ölheizungen installiert. Im Gegenzug ist die Nachfrage nach den wesentlich nachhaltigeren Pelletsheizungen rasant zurückgegangen.

Österreich ist Vorletzter beim Klimaschutz

Für unser Klima ist dieses Revival bei Öl natürlich gar nicht gut. Während Holzbrennstoffe wie Pellets CO2-neutral verbrennen, setzt jede Ölheizung mehrere Tonnen Treibhausgase im Jahr frei. Daher ist es kein Wunder, dass Österreich bei dem vor kurzem veröffentlichten Klimaschutz-Index der Umweltschutzorganisation Germanwatch und des Climate Action Network miserabel abgeschnitten hat. Gerade einmal Platz 41 von 61 haben wir erreicht. Im EU-Vergleich landet Österreich damit sogar auf dem traurigen, vorletzten Platz – einfach beschämend. Laut Global 2000 liegt die Ursache für unser schlechtes Abschneiden im anhaltend hohen Stand der Treibhausgasemissionen pro Kopf sowie den viel zu schwach ausgeprägten Reduktionstrends.

Kein Öl mehr im Neubau und beim Heizungstausch

Umweltminister Andrä Rupprechter möchte daher nun endlich „Nägel mit Köpfen machen“ und unter anderem das Heizen mit Öl schlichtweg verbieten. Nachhaltige Energien statt Öl lautet seine Devise. Sowohl beim Heizungstausch, als auch im Neubau sollen zukünftig nur mehr umweltfreundliche, erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Potential dafür ist jedenfalls genug vorhanden. Denn in unserem Land werden mehr als 700.000 Haushalte und Betriebe immer noch mit Öl befeuert. Schon ein durchschnittlicher Haushalt, der von Öl auf Pellets umrüstet, spart in einem Jahr mehr als 10 Tonnen des klimaschädlichen CO2 ein (Jahresbedarf 4.000 Liter Öl).

Pelletsheizungen – die perfekte Alternative

Es scheint als bekämen die Pelletsheizungen damit wieder Rückenwind. Denn die modernen Pelletskessel bieten sich für den Heizungstausch besonders an. Sie sind ebenso einfach sowie komfortabel zu bedienen wie ein Ölkessel, verfügen über eine ausgereifte und sehr zuverlässige Heiztechnik und lassen sich problemlos installieren. Auch ein Öltank kann rasch und einfach in ein Pelletslager umgerüstet werden. Außerdem wird der Einsatz dieser umweltfreundlichen Heiztechnologie vom Gesetzgeber mit hohen Förderungen belohnt. Und last but not least sind Holzpellets immer noch um fast 40 Prozent günstiger als Heizöl.

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Der kompakte BioWIN2 eignet sich perfekt für den Umstieg auf Pellets

Die rechtlichen Voraussetzungen für das Ölverbot sind jedenfalls gegeben. Die Umsetzung liegt nun jedoch bei den Ländern – und die haben zum Großteil schon positiv reagiert. Sowohl in Salzburg, als auch Niederösterreich wird bereits eifrig an den entsprechenden Gesetzesvorlagen gearbeitet. Auch die westlichen Bundesländer und die Steiermark nahmen Rupprechters Vorschlag positiv auf. Und auch wir von Windhager sind für das Ölheizungsverbot bestens gerüstet und bieten unseren Kunden eine ganze Palette von Lösungen, mit denen man über Jahrzehnte sicher, kostengünstig und nachhaltig heizen kann.

 

2 thoughts on “„Pellets statt Öl“ wird wieder zum Thema

  1. Ich heize seit 2006 mit Pellets, Windhager Bio Win mit automatischer Pellets Zuführung (Sauganlage) bin äußerst zufrieden, hatte vorher 32 Jahre eine Ölheizung. Würde nicht mehr tauschen.

    1. Hallo Eduard,

      Super, das freut uns sehr. Vielen Dank für dein Lob. Damit bist du ein gutes Beispiel für viele Ölheizungsbetreiber, die sich noch nicht entscheiden konnten. Wir wünschen dir jedenfalls weiterhin viel Freude mit deiner Windhager Pelletsheizanlage.

      Liebe Grüße
      Gabriele vom Windhager Team

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Gabriele Engels ist bereits seit 2001 Teil der Windhager Mannschaft. In dieser Zeit war sie durchgehend im Marketing beschäftigt und für die gesamte Unternehmenskommunikation verantwortlich. Seit 2012 liegt der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.