Oti Striedinger zieht Bilanz: Zwei Jahre Pelletsheizen

Für mich als ÖSV-Schiathlet ist im Frühling die Zeit, Bilanz zu ziehen: Wie ist die vergangene Saison gelaufen? Gibt es im kommenden Winter Optimierungsbedarf? Ist das verwendete Material ideal auf mich abgestimmt? Dank der genauen Analyse, das weiß ein erfahrener Profisportler, ist es im Herbst einfacher, den Anschluss wieder zu finden.

Tausche Öl gegen Pellets

Im Moment mache ich mir allerdings nicht nur über meine Rankings im Weltcup Gedanken, sondern rechne auch genau nach, wenn es um’s Heizen geht. Vor zwei Schi- ähm, Heizsaisonen 🙂 habe ich meinen alten Ölkessel gegen eine brandneue Pelletsheizung sowie eine Solaranlage von Windhager getauscht. Hat sich diese Investition gelohnt? Verwende ich das perfekte Heizmaterial für meinen Pelletskessel? Wie viel Geld wäre mit der Ölheizung in dieser Zeit auf der Strecke geblieben?

Einfach in der Bedienung, wenig Zeitaufwand

Das Wichtigste ist doch das persönliche Wohlbefinden, darum fange ich mal damit an: Der Pelletskessel macht uns kaum Arbeit und ist kinderleicht zu bedienen! Nur einmal im Jahr muss ich die Aschebox entleeren. Die ist sogar fahrbar, das heißt ich muss dieses Gewicht nicht selbst stemmen (wobei das eigentlich ein gutes Training für mich wäre ;-)).

Wie die richtige Ernährung für einen gesunden und leistungsfähigen Körper wichtig ist, ist auch „guter“ Brennstoff für die Heizleistung des Kessels entscheidend. Deshalb verwende ich Pellets mit A1-Qualität, also die besten der drei Qualitätsstufen laut weltweit gültiger Norm ISO 17225-2.

Kosten und Emissionen sparen

Meine Fans wissen, dass ich in meiner Heimat sehr verwurzelt bin. Mit einer Pelletsheizung lässt sich nicht nur bares Geld, sondern auch CO2 sparen! Der Umweltgedanke war also ein zusätzlicher Entscheidungsgrund, von einer Öl- auf eine Pelletsheizung zu wechseln. Der Rohstoff wächst ja quasi vor meiner Haustüre!

Oti Striedinger heizt mit Biomasse, genauer gesagt einem Pelletskessel von Windhager

Trotz des derzeit niedrigen Ölpreises spare ich pro Heizsaison etwa 1.000 Euro Heizkosten ein. Nachdem der BioWIN2 nur mehr alle zwei Jahre gewartet werden muss, habe ich – außer zur Inbetriebnahme der Heizungsanlage – noch keinen Besuch vom Windhager Kundendienst bekommen. Das spart zusätzlich Zeit und Geld!

Unterm Strich sind die vergangenen zwei Heizsaisonen also bestens für mich gelaufen. Jetzt muss ich nur noch das Weltcup-Finale in St. Moritz gut bestreiten, dann fängt für mich der Frühling an! Drückt mir die Daumen!

Liebe Grüße, Oti

 

2 thoughts on “Oti Striedinger zieht Bilanz: Zwei Jahre Pelletsheizen

  1. Ich plane eine Pellets Heizung neu, bisher habe ich einen Holz Vergaserofen von Viessmann ( ein Windhager Ofen). Der Instalateur bietet im Angebot eine TAKE HZ-Enthärter-Station AQA therm HES, eine BWT AQA therm SRC- Salz Reduzierende-
    Cartridge, Typ: Large und ein Spiro-Schlamm-für den horizontalen Einbau an, dann wird die Erstbefüllung mit voll entsalzten Füll- und Ergänzungswasser (ca. 900 Liter) eingebracht.
    Ich möchte gern den Windhager Pelletskessel BioWIN Premium 212 T mit ca 20 kW.
    Sind die angegebenen Pos. unbedingt erforderlich????
    Schön wäre es wenn ich diesbezüglich von Ihnen eine Antwort bekäme.

    1. Lieber Lother,

      in einem ersten Schritt möchten wir uns bei dir für die späte Antwort entschuldigen. Muss wohl leider bei uns untergegangen sein.
      Der Kessel BioWIN an sich braucht die Inhibitoren nicht. Jedoch ist der Installateur eigentlich verpflichtet, normgerechtes Wasser in der Anlage bereitzustellen und damit alle Anlagenkomponenten (Ventile, Mischer, Rohre, etc.) zu schützen. Das wird vermutlich der Grund für die Positionen sein.

      Wir hoffen, dir damit weitergeholfen zu haben.

      Liebste Grüße
      Dein Windhager-Team

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Oti Striedinger ist seit 2008 im ÖSV. Der Schirennläufer hat seit dem Sommer 2014 einen neuen Pelletskessel BioWIN2 von Windhager und heizt seitdem umweltschonend und günstig.