Schneller Heizungs-Check vor dem Wintereinbruch

Obwohl der Herbst heuer mit sehr milden Temperaturen begonnen hat und der Oktober einer der wärmsten seit Beginn der Messungen war: Der Winter kommt bestimmt! Damit Sie dieser nicht zu kalt erwischt, haben wir hier ein paar Tipps, was Sie vor dem Einschalten der Heizung beachten sollten.

Schneller Funktionscheck der Heizung

  • Ist noch genügend Brennstoff vorhanden?

Wenn Sie mit Biomasse, z.B. Pellets und Scheitholz, oder mit Öl heizen sollten Sie sicherstellen, dass Sie auch noch genügend Brennstoff eingelagert haben.

  • Ist die Heizungs-Regelung richtig eingestellt?

Kürzlich wurden die Uhren ja auf die Winterzeit umgestellt. Die Kontrolle der Zeiteinstellung bei der Heizungs-Regelung kann nicht schaden, damit Sie es auch zur richtigen Zeit warm haben.

  • Ist genügend Wasserdruck in der Heizungsanlage?

Der Wasserdruck wird am Manometer an der Heizungsanlage angezeigt. Im kalten Zustand der Heizung sollte das Druckmessgerät ca. 1,5 bar anzeigen. Ist der Druck zu gering, muss Wasser nachgefüllt werden. Das übernimmt gerne Ihr Installateur für Sie!

Sicherheitsventil Manometer Entlüfter

Das Manometer soll einen Wert von rund 1,5 bar anzeigen.

  • Werden alle Heizkörper bzw. alle Fußboden-Heizkreise warm?

Alle Radiatoren und auch die Fußbodenheizung sollten durchgehend und gleichmäßig warm werden. Ist das nicht der Fall und sind gluckernde Geräusche zu hören, so muss die Heizung entlüftet werden. Das funktioniert ganz einfach mit einem Entlüftungsschlüssel. Einen Behälter für das entweichende Wasser nicht vergessen!

Heizkörper entlüften

Wird der Heizkörper nicht warm, muss Luft raus.

Sollten darüber hinaus noch Probleme beim Einschalten der Heizung auftreten, können sich rund um die Uhr an den Windhager Kundendienst oder zu den Betriebszeiten an den Installateur Ihres Vertrauens wenden.

7 thoughts on “Schneller Heizungs-Check vor dem Wintereinbruch

    1. Liebe Ingrid,

      wir empfehlen normalerweise einen Anlagendruck von ca. 1,5 bar. Dies ist aber abhängig vom Kessel. Der maximal zulässige Druck für den Heizkessel ist in der jeweiligen Bedienungsanleitung zu finden.
      Bei Pellets/Holz sollte der Wert 1-1,8 bar und bei Gas 1,5-2 bar sein.

      Generell muss aber in jeder Heizungsanlage ein sogenanntes Sicherheitsventil verbaut sein, das bei 3 bar Anlagendruck öffnet und dann Wasser ablässt, damit der Druck wieder sinkt.
      Das heißt, wenn die Anlage ordnungsgemäß vom Installateur gebaut ist, kann es zu keinem zu hohen Druck kommen. Falls das Manometer mehr als 3 bar anzeigt, sollte Sie auf alle Fälle bei einem Installateur nachfragen!

      Wir hoffen, damit weitergeholfen zu haben.

      Liebe Grüße
      Dein Windhager-Team

  1. Bitte um Antwort! Etagenheizkessel KSL 15/4 KSL 20/4 Windhager. Manometer Vordruck Mindestdruck 1 bar hat sich auf 1,4 bar erhöht, Warum? Ist das Besorgniserregend? Danke für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Kierein Pauline

    1. Liebe Pauline, wir empfehlen dir, das Ausdehnungsgefäß zu überprüfen. Es könnte sein, dass die Membran nicht mehr in Ordnung ist und daher die Druckerhöhung kommt. Erst ab 2,5 Bar wird es kritisch: Denn bei 3 Bar öffnet ein Sicherheitsventil und lässt den Überdruck ab. Behalte also den Anlagendruck bitte im Auge, sollte dieser weiter steigen, kontaktierst du am besten unseren Kundendienst unter der Nummer 0821 21860 0.
      Liebe Grüße, Christina vom Windhager Team

    1. Hallo Manfred, nachdem deine Heizung funktioniert und sich die Nadel auch beim Befüllen mit Wasser nicht bewegt, ist das Manometer höchstwahrscheinlich defekt und sollte erneuert werden! Schöne Grüße, Christina vom Windhager Team

  2. Vielen Dank für den Beitrag zum schnellen Heizungscheck. Mein Bruder hat einen Termin mit dem Fachmann vom Installateurmeisterbetrieb, um seine Heizung durchchecken zu lassen. Gut zu wissen, dass man prüfen muss, ob alle Heizkörper gleichzeitig warm werden.

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Gabriele Engels ist bereits seit 2001 Teil der Windhager Mannschaft. In dieser Zeit war sie durchgehend im Marketing beschäftigt und für die gesamte Unternehmenskommunikation verantwortlich. Seit 2012 liegt der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.