Mit Holz & Co die Heizkosten halbieren

Was wir als Heizungsspezialisten schon lange wissen, wurde durch eine aktuelle Studie der Landwirtschaftskammer Steiermark wieder einmal offiziell bestätigt: Das Heizen mit Holzbrennstoffen ist die günstigste Art der Wärmeversorgung. So kann man ein Einfamilienhaus mit einer Heizlast von 20 kW bereits um 946 Euro ein ganzes Jahr lang mit Hackgut beheizen. Für Brennholz bezahlt man 1.269 Euro und für Pellets 1.422 Euro. Mit 1.940 Euro für Erdgas bzw. 1.760 Euro für Heizöl sind die fossilen Brennstoffe gut doppelt so teuer wie die umweltfreundlichen, nachwachsenden Holzbrennstoffe. Weit abgeschlagen landet auch die Wärmepumpe, mit jährlichen Stromkosten von 1.706 Euro, hinter der Biomasse.

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Holz auch bei Gesamtkosten unschlagbar

Entgegen vieler Meldungen ist das Heizen mit Holz auch hinsichtlich der Gesamtkosten am günstigsten. Darin berücksichtigt sind neben dem Kaufpreis auch die laufenden Instandhaltungskosten. Trotz der oft höheren Anschaffungsinvestition schneiden auch hier die erneuerbaren Heizlösungen wesentlich besser ab als Öl- und Gasheizungen. Laut dieser Studie kostet der Betrieb einer Scheitholzanlage jährlich rund 2.424 Euro während man für eine Ölheizung mit einem jährlichen Aufwand von 2.802 Euro  und bei Gas sogar mit 3.104 Euro rechnen muss. Zusätzliche Kosten, die durch die Nutzung der fossilen Brennstoffe entstehen wie beispielsweise durch den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase oder durch den Kaufkraftabfluss auf Grund der notwendigen Importe, sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

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Wachsende Holzvorräte

Während wir die fossilen Brennstoffe aus meist krisenanfälligen Ländern teuer importieren müssen, können wir Hackgut, Pellets und Co. sozusagen vor unserer Haustüre beziehen und dabei aus dem Vollen schöpfen. Denn der Holzvorrat in Österreich ist beachtlich und wird immer mehr. Rund die Hälfte der Gesamtfläche unseres Bundeslandes ist mit Wald bedeckt. Das sind ca. 4 Mio. Hektar und jährlich kommen 300.000 Hektar dazu. Außerdem zählt Österreich mit 1,1 Mrd. Vorratsfestmetern zu den Ländern mit dem größten Holzvorrat in Europa. Außerdem werden von den jährlich nachwachsenden 30,5 Mio. fm nur 25,9 Mio. fm genutzt. Da die Verarbeitung von Holz zu Brennstoffen fast ausschließlich in Österreich erfolgt, bleibt auch ein großer Teil der Wertschöpfung im eigenen Land.

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Gabriele Engels ist bereits seit 2001 Teil der Windhager Mannschaft. In dieser Zeit war sie durchgehend im Marketing beschäftigt und für die gesamte Unternehmenskommunikation verantwortlich. Seit 2012 liegt der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.