Umweltfreundlich und lecker: Grillen mit Pellets

Wenn uns der Sommer mit Kaiserwetter und lauen Abenden verwöhnt, dann ist die Grillsaison eröffnet. Wer liebt es nicht, mit Freunden draußen im Freien zu sitzen und zu grillen. Jeder bringt etwas mit: Salate, Brot, Fleisch oder Getränke. Doch welcher Grill-Fan hat sich auch schon mal Gedanken über den ökologischen Fußabdruck des feurigen Freizeitvergnügens gemacht? Wie nachhaltig ist eigentlich unsere Grillkohle und gibt es Alternativen zu den herkömmlichen Gas-, Holzkohle- und Elektrogrills?

Woher kommt die Grillkohle?

Idealerweise sollte man zum Grillen nur heimische Holzkohle verwenden, möglich aus heimischen Buchen. Andernfalls kommt sie aus Afrika oder Südamerika und wird oft illegal in dem für unser Klima so wichtigen Regenwald abgeholzt. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte beim Kauf der Kohle auf Holz-Qualitätssiegel wie FSC, PEFC oder Naturland geachtet werden. Diese stehen alle für nachhaltige Holzwirtschaft.

Grillen mit Pellets – die umweltfreundliche Alternative

Mittlerweile gibt es zahlreiche gesunde Alternativen zur nicht sehr umweltfreundlichen Holzkohle. Dazu zählen neben Kokos- und Olivenkernbriketts auch Holzpellets. Das ist mittlerweile nicht nur in Amerika im Trend. Allmählich schwappt die Pellets-Grillwelle von den USA auch zu uns über. Da Pellets auch ein sehr breites Temperaturspektrum abdecken, lässt sich mit diesem Brennstoff fast alles grillen: Pulled Pork, Spare Ribs oder sanft geräucherte Briskets. Und auch wenn es um den Geschmack geht, ist die umweltfreundliche Pellet-Alternative zum Beispiel einem Gasgrill klar überlegen.

Wie funktioniert ein Pelletsgrill?

Vom Aussehen unterscheiden sich Pelletgriller nicht wirklich von Smokern oder Gasgrillern und auch das Prinzip der Hitzeentwicklung ist ähnlich. Lediglich der Brennstoff unterscheidet sich: Klarerweise werden in einem Pelletgrill kein Holz, sondern ganz spezielle Pellets verfeuert. Dabei handelt es sich nicht um jene Holzpresslinge, die man zum Heizen nutzt. Aber darauf gehen wir später noch ausführlicher ein.

Warum lohnt sich das Grillen mit Pellets?

Ein klarer Vorteil: Ähnlich wie beim Heizen lassen sich Pellets auch beim Grillen so gut wie rückstandslos verbrennen. Das heißt, im Auffangbehälter bleibt am Ende fast keine Asche übrig. Zudem entsteht beim Verfeuern von Pellets reiner, aromatischer Holzrauch, der dem Grillgut ein köstliches, leicht rauchiges Aroma verleiht. Das Brennmaterial ist außerdem sehr sauber – dreckige Finger gibt’s also auch keine.

Welche Pellets nehme ich zum Grillen?

Grillpellets unterscheiden sich ganz klar von Pellets für die Pelletheizung. Denn bei der Herstellung von Pellets, die in der Heizungsanlage verfeuert werden, werden Holzabfälle jeglicher Art verwendet.
Dagegen wird bei Grillpellets nur sortenreines und unbehandeltes Restholz verarbeitet.
Um kein Gesundheitsrisiko einzugehen, sollten beim Grillen daher auch nur ausgewiesene Grillpellets verwendet werden. Diese gibt es dann aber auch von unterschiedlichen Holzarten wie zum Beispiel Buche, Kirsche, Mesquite oder Hickory. Alle Holzarten erzeugen unterschiedliche Aromen und verfeinern dadurch dein Grillgut.

Tipps zum Grillen mit Pellets

Die wohl wichtigste Regel für ein tolles Grillerlebnis: Die Pellets müssen trocken sein! Auch wenn der Unterschied auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen ist, feuchte Pellets sehen zwar aus wie trockene, mindern aber erheblich die Leistung. Bei der Lagerung sollte also darauf geachtet werden, dass die Grillpellets weder feucht werden, noch austrocknen. Auch Industriepellets, harzige Pellets oder Pellets unbekannter Herkunft gehören nicht in den Grill.

In diesem Sinne wünschen wir ein tolles Grillerlebnis & Mahlzeit!

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Autor

Melina Koch

Melina Koch spielt seit Oktober 2017 im Windhager Team. Sie betreut am Standort in Gersthofen alles, was die Bereiche Marketing und Grafik betrifft und bildet hier die Schnittstelle zwischen Deutschland und Österreich.