Von Schmetterlingen, Spitzensport und nachhaltigem Heizen

Ex-Triathlet Franz Höfer im Interview

Der ehemalige Profi-Triathlet Franz Höfer hat sich mit seinem Bio-Seminarbauernhof einen lang gehegten Traum erfüllt.  In einem Interview erzählt uns der ehrgeizige Jungunternehmer, wie es ihm gelungen ist, aus seiner Leidenschaft für den nachhaltigen Umgang mit der Natur einen zukunftsweisenden Beruf zu machen und warum er sich für eine Wärmeversorgung durch eine Windhager Wärmepumpe entschieden hat.

Franz, du hast es geschafft, deine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Wann und wie ist dir denn die Idee für den Schmetterlingshof gekommen?

Die Idee von einem Bauernhof hatte ich schon als Kind. Dann wurde es zur Vision in meinem Leben und jetzt habe ich diese realisiert. Ich denke dass unser Leben hier sehr begrenzt ist. Wir werden maximal 100 Jahre alt und aus diesem Alter, denke ich, kann man was machen. Meine Idee ist es, die Natur gut zu verwalten und sie der nächsten Generation möglichst vielfältig und gesund zu übertragen. Die Vielfältigkeit reicht hier von den Mikroorganismen im Boden, Tiere und Pflanzen über CO2-Reduktion bis hin zum Trinkwasser …

Bio-Seminarbauernhöfe gibt es heute ja schon einige. Was genau ist das Besondere an deinem Betrieb?

Rund um den Bauernhof sind ca. fünf Hektar Grund. Darauf baue ich Getreide und Kräuter an und halte meine Schafe. Geflügel wird auch noch folgen. Das alles berührt die Menschen, die mich besuchen und sollte sie erreichen und zum Erkunden einladen. „Learning by doing“ ist das Motto! Die Produkte aus der Landwirschaft werden verkocht und den Gästen schmeckt es. Dazu kommt die Marke „Vom Schmetterlingshof“ – alle Produkte haben auch das Salzburger Regional Gütesiegel. Die Seminarräume selbst sind hell, nachhaltig und ressourcenschonend gebaut. All dies sollte den Kunden tolle Tage bescheren, die ihnen nachhaltig in Erinnerung bleiben und zum Wiederkommen einladen.

Die Bezeichnung Schmetterlingshof kommt ja nicht von ungefähr. Was genau steckt denn hinter diesem Namen?

Die Wiesen rund um den Schmetterlingshof haben eine geniale Süd-West-Ausrichtung und sind ab April voll mit Blumen in allen Farben. Dazu kommt der Bach am unteren Ende des Hanges, der Feuchtigkeit liefert. Genau das mögen die Insekten und die Schmetterlinge. Daher kommt der Name.

Auf deinem Schmetterlingshof möchtest du Landwirtschaft in ein Seminarkonzept für Manager einbinden? Wie genau ist das zu verstehen?

Hier gibt es viele Anknüpfungspunkte. In Seminaren werden immer sehr wichtige Themen behandelt. Oft geht es um die Weichenstellung für die betriebliche Zukunft. Warum sollte man hier an der Qualität sparen? Egal ob Ernährung oder Kreativität oder Fokussierung – all das spürt man am Schmetterlingshof und das fördert die Qualität der Seminare. Dazu gibt es hochwertigstes Essen verknüpft mit meinem Know-how aus dem Leistungssport – damit man den Tag perfekt und ohne Müdigkeitsphasen erleben und gestalten kann. Darüber hinaus ergeben sich viele Synergien am Hof: Entschleunigung, Kräuterkunde, Spaziergänge, um kurze Lockerungsphasen zu schaffen oder sich mit mir zu bewegen.

Ich biete auch Seminare zu Themen wie richtige Haltung in Vertriebsgesprächen, Körpersprache, Ausdauertrainings, Stand-Up-Paddeling usw. an – das sind dann auch Module, die sehr nahe am Teambuilding sind.

Du bietest deinen Seminar-Gästen darüber hinaus auch ein umfangreiches Programm, das sich von Natur und Ruhe über Sport und Action bis hin zu Ernährung und Gesundheit spannt. Kannst du uns die Highlights daraus etwas genauer vorstellen?

Man weiß, dass sich Kreativität und Bewegung sehr gut ergänzen. Deshalb gibt es am Hof die Möglichkeit vom Nordic Walking, Trailrunning, Stand-Up-Paddeln, Kräuterwandern bis hin zum gesunden Snack von der Wiese den man in der Küche zubereiten kann.

Vor nicht allzu langer Zeit warst du ja noch ein aktiver und sehr erfolgreicher Triathlet. Welche Rolle spielt der Sport heute in deinem Leben und bei deinem Seminar-Angebot?

Ich wurde 2013 mit Bandscheibenvorfall von der Rettung aus dem Wohnzimmer geholt – ich konnte mich nicht mehr bewegen und hatte Angst vor der Zukunft. Dann machte ich mich auf den Weg. Analysierte meine gesamten Bewegungen und erkannte viele Dinge, die nicht richtig waren in der Bewegungsanalyse. Ich arbeitete mit Videos und erkannte die Zusammenhänge zwischen der falschen Bewegung und meinen Schmerzen. Aktuell begleite ich als Tuina AnMo-Masseur und Lebens- und Sozialberater (Schwerpunkt Sportwissenschafter) meine Kunden sowohl im privaten wie auch unternehmerischen Bereich und bringe dort mein Wissen erfolgreich ein.

Du hast auch beim Bau deines Schmetterlingshofes großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Wie wurde das umgesetzt?

Ich habe alles mit 50er -Ziegeln gebaut und beim Holz wurde weder geölt noch lackiert. Ich war selbst permanent am Bau. Da bekommst du viel mit, wie sich die unterschiedlichen Baustoffe am Körper anfühlen. Auch bei der Heizung wollte ich was Unkompliziertes, eine Heizung, die gut funktioniert und so bin ich auf die Luftwärmepumpe gekommen. Natürlich freut es mich um so mehr dass das Unternehmen, von dem die Anlage kommt, quasi um die Ecke ist.

Die neue Windhager Wärmepumpe sorgt sozusagen für das Wohlfühlklima auf deinem Schmetterlingshof. Was schätzt du an deiner neuen Heizung besonders?

Für mich sind immer zwei Dinge wichtig. Einfachheit und Verlässlichkeit. Das ganze gepaart mit Komfort und möglichst wenig Aufwand. Das ergibt für mich dann unterm Strich Effizienz und das hat meine Windhager Heizanlage auch!

Franz Höfer mit seiner Windhager Luft/Wasser-Wärmepumpe AeroWIN

Wenn deine Gäste nach einem Seminar am Schmetterlingshof nach Hause fahren, was sollte ihnen in Erinnerung bleiben?

Ihnen sollte die Atmosphäre taugen, der Artenreichtum und sie sollten sich sehr wohl gefühlt haben. Jeder sollte mindestens ein Packerl Dinkelreis vom Schmetterlingshof oder Tee im Gepäck haben und das zu Hause dann genießen und nachkochen. Das Ganze sollte aus Überzeugung passieren mit einem Lachen im Gesicht … und natürlich sollten sie wieder kommen!

Franz, vielen Dank für das Interview!

 

Titelbild: stock.adobe.com, Laura Pashkevich

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Gabriele Engels ist bereits seit 2001 Teil der Windhager Mannschaft. In dieser Zeit war sie durchgehend im Marketing beschäftigt und für die gesamte Unternehmenskommunikation verantwortlich. Seit 2012 liegt der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.